Die KI von Meta verwendet personenbezogene Daten ohne Einwilligung
Bitte unterstützen Sie uns in unserem Kampf, dies zu stoppen!
Meta hat die personenbezogenen Daten deutscher Verbraucher:innen ohne angemessene Transparenz oder Einwilligung zum Training seiner KI-Systeme genutzt. Sie haben möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung für die unrechtmäßige Verwendung Ihrer Daten. Unterstützen Sie uns dabei, Meta zur Verantwortung zu ziehen und Ihre Rechte auf Privatsphäre einzufordern.
SOMI ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die unsere Gesellschaft vor unrechtmäßigem BigTech-Verhalten schützen will. Die Registrierung auf dieser Website kostet 7,50 €. Dafür übernehmen wir die Registrierung bei dem Bundeministerium der Justiz. Außerdem unterstützen Sie hiermit unsere Kampagnen in ganz Europa.

Entschädigung
Wie funktioniert's?
Möchten Sie an der Klage teilnehmen? Bitte lesen Sie die Informationen sorgfältig durch. Registrieren Sie sich anschließend auf dieser Website und zahlen Sie die Registrierungskosten in Höhe von 7,50 €.
Wenn Sie möchten, können Sie sich auch kostenlos beim Bundesamt für Justiz anmelden.
Unser Team aus Rechts- und IT-Experten wird in Ihrem Namen und für Tausende von anderen Klage erheben.
Sie können eine Entschädigung erhalten, sobald wir eine positive Entscheidung vor Gericht erzielt haben.
Worum geht es in diesem Verfahren?

Personenbezogene Daten von Kindern und Dritten
Laut Meta werden ausschließlich öffentliche Inhalte erwachsener Nutzer:innen zum Trainieren seiner KI verwendet. Das „Privacy Center“ von Meta gibt allerdings an, dass auch personenbezogene Daten von Kindern und Jugendlichen sowie von Personen, die über kein Facebook- oder Instagram-Konto verfügen, verarbeitet werden. Dies kann geschehen, wenn eine Person auf einem Foto erscheint, in einem Beitrag oder einer Bildunterschrift erwähnt wird oder in öffentlichen Kommentaren diskutiert wird. Selbst wenn diese Person niemals ihre Zustimmung gegeben hat und sich nie angemeldet hat. Darüber hinaus bestätigt Meta, dass nicht zwischen sensiblen und nicht sensiblen Daten unterschieden wird. Infolgedessen können auch sehr persönliche Informationen wie Kontaktdaten oder andere sensible Themen für das KI-Training verwendet werden. In einem Eilverfahren, das von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angestrengt wurde, bestätigte das Oberlandesgericht Köln, dass das von Meta angekündigte KI-Training Daten von Kindern, sensible Daten sowie Daten von nicht registrierten Dritten umfassen kann.

Mangelnde Transparenz
Zwischen dem 14. April und dem 27. Mai 2025 und sogar nach Beginn des KI-Trainings informierte Meta die Verbraucher:innen nicht ausreichend darüber, wie, warum und in welchem Umfang ihre personenbezogenen Daten für das KI-Training verwendet wurden. Das Unternehmen hat es versäumt, zu erläutern, welche Arten von Daten verarbeitet wurden, welche spezifischen KI-Modelle oder -Anwendungen trainiert wurden, wo die Verarbeitung stattfand, welche Unternehmen oder Länder beteiligt waren und was mit den Daten von Personen aus Deutschland geschah. Die Verbraucher:innen wurden auch nicht eindeutig über ihre Datenschutzrechte, wie beispielsweise das Recht auf Widerspruch, Auskunft, Berichtigung oder Löschung ihrer Daten, informiert. Infolgedessen waren sich die meisten Menschen der Datennutzung nicht bewusst. Eine im Juni 2025 veröffentlichte Studie des Gallup-Instituts ergab, dass fast drei Viertel der Befragten noch nie von den KI-Trainingsplänen von Meta gehört hatten. Nur eine kleine Minderheit der aktiven Facebook- und Instagram-Nutzer:innen erinnerte sich an die entsprechende Benachrichtigung oder hatte der Verwendung ihrer Daten zugestimmt.

Schwierigkeiten beim Widerspruch
Meta gestattet nur registrierten Nutzer:innen, der Verwendung ihrer Daten für KI-Trainingszwecke zu widersprechen. Selbst dann ist dieser Prozess verwirrend und beschränkt sich auf einzelne Konten oder Profile. Nutzer:innen mit gesperrten oder blockierten Konten sind vom Widerspruch ausgeschlossen. Darüber hinaus kann die Verwendung der in den Profilen anderer Nutzer:innen oder in institutionellen Konten veröffentlichten Daten nicht abgelehnt werden. Das Oberlandesgericht Köln hat bestätigt, dass Widersprüche die in Konten von Schulen, Unternehmen, Fanseiten oder anderen Profilen enthaltenen Daten nicht schützen können. Selbst für Nutzer:innen, die Widerspruch einlegen, kann nur ein Teil ihrer personenbezogenen Daten abgedeckt sein. Daten, die bereits in KI-Modelle integriert sind, können hingegen nicht entfernt werden. Sobald personenbezogene Daten für KI-Modelle verwendet werden, ist es technisch unmöglich, sie zu löschen. Das bedeutet, dass die KI-Modelle von Meta weiterhin unbegrenzt personenbezogene Daten enthalten und reproduzieren können. Dadurch wird das Recht auf Widerspruch oder Löschung weitgehend unwirksam.
Warum sich dieser Klage anschließen?
- 1.
Meta hat personenbezogene Daten missbraucht: Daten von deutschen Verbraucher:innen – darunter Minderjährige – wurden ohne ordnungsgemäße Einwilligung oder Transparenz für KI-Trainingszwecke verwendet.
- 2.
Gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Daten zurück, indem Sie verhindern, dass Meta sensible Informationen in KI-Modellen verwendet, und machen Sie Ihre Rechte an Ihren personenbezogenen Daten geltend.
- 3.
Fordern Sie Ihre Entschädigung ein: Verbraucher:innen haben Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung für die unrechtmäßige Verwendung ihrer personenbezogenen Daten.
- 4.
Schließen Sie sich der Bewegung an: Durch Ihre Teilnahme an dieser Klage tragen Sie dazu bei, Big Tech zur Verantwortung zu ziehen und den Datenschutz für alle zu verteidigen.
Zeitplan
Häufig gestellte Fragen

EU-Anerkennung
SOMI wurde als zuständige Behörde für die Einreichung von grenzüberschreitenden Verbandsklagen für Verbraucher in der Europäischen Union benannt. Dies bedeutet, dass SOMI Opfer in allen EU-Mitgliedstaaten in unseren gemeinsamen Aktionen vertreten kann.
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Über SOMI
Die Stiftung für Marktinformationsforschung (SOMI) ist eine gemeinnützige Organisation, die gegründet wurde, um Themen von sozialer Bedeutung zu identifizieren und zu beeinflussen. SOMI setzt sich unter anderem für den Schutz der Grundrechte von Verbrauchern und Minderjährigen ein, die Online-Dienste nutzen. Mit der von SOMI entwickelten App wollen wir allen Menschen das Eigentum und die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zurückgeben:
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SOMI untersucht Missstände, informiert die Öffentlichkeit und hilft benachteiligten Menschen. SOMI verfolgt diese Ziele unter anderem durch die Durchführung von Sammelverfahren und die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. Für weitere Informationen über SOMI besuche www.somi.nl.


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